Bei Lebensgefahr
Atemnot, Verwirrtheit, hohes Fieber, kalter Schweiß: Notruf 112. Nicht auf einen Rückruf warten.
Die meisten Veränderungen an einer Wunde kann man in Ruhe beim nächsten Termin besprechen. Einige nicht. Hier stehen die Anzeichen, bei denen in der Wundversorgung sofort ärztliche Hilfe geholt wird.
Montag bis Freitag, 8:00 – 16:30 Uhr
Diese Übersicht ersetzt keine ärztliche Untersuchung und ist keine Anleitung zur Selbstbehandlung. Im Zweifel gilt immer: lieber einmal zu früh anrufen als einmal zu spät. Bei Atemnot, Verwirrtheit oder hohem Fieber ist es ein Notfall — Notruf 112.
Eine frische Wunde ist in den ersten Tagen gerötet, warm und nässt — das gehört zur Reinigungsphase und ist zunächst normal. Auch gelblicher Belag ist häufig abgestorbenes Gewebe und nicht automatisch Eiter.
Der Unterschied liegt in der Richtung: Wird es über Tage besser, ist das der erwartete Verlauf. Wird es schlechter, kommt etwas Neues hinzu oder greift die Rötung über den Rand hinaus, ist das ein anderes Bild.
Deshalb ist die regelmäßige, dokumentierte Beurteilung so wichtig. Nicht der einzelne Blick entscheidet, sondern der Vergleich mit der Woche davor.
Mehr davon, einmal im Monat auf einer Seite: eine Versorgungssituation, ein Handgriff für den Alltag, eine Regel zu Verordnung oder Expertenstandard.
Atemnot, Verwirrtheit, hohes Fieber, kalter Schweiß: Notruf 112. Nicht auf einen Rückruf warten.
Die behandelnde Praxis anrufen. Außerhalb der Sprechzeiten: ärztlicher Bereitschaftsdienst unter 116117.
Rufen Sie uns an, wenn wir Sie betreuen. Wir sagen Ihnen, ob es warten kann — und wenn nicht, melden wir uns bei der Praxis.
Wer von uns betreut wird, hat eine feste Ansprechperson mit Durchwahl — keine Zentrale und keine wechselnden Zuständigkeiten.
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